Es ist unglaublich, aber dennoch war. Kuba hat zum bewussten Anlächeln mehrere Wochen wenn nicht gar Monate gebracht. Ella macht dies nachweislich schon jetzt. Und das ist faszinierend, so faszinierend, dass wir es erst nicht glauben konnten, bis uns die Hebamme unseren Verdacht bestätigt hat. Und es ist so toll, schon so früh eine aktive Reaktion von einem so kleinen Würmchen zu erhalten. Generell habe ich das Gefühl, dass sich die Kleine richtig gut bei uns eingelebt hat. Sie schreit weniger, wenn sie Hunger hat, weil sie ja auch immer was bekommt, sie schläft viel ruhiger und schaut sich interessiert alles an, was von Interesse für sie ist. Meiner Meinung nach, legt Ella da schon ein ganz schönes Tempo vor, das ich von Kuba so definitiv nicht kenne. Außerdem ist ihr Kuschelbedürfnis um ein Erhebliches höher, als bei dem kleinen Herrn. Hoffentlich bleibt das auch so, denn der große Bruder geizt zeitweise richtig mit Annäherungen.
Das Irren der Ämter
10 07 2010Es war schon lustig, als ich irgendwann in einer Reportage gehört habe, dass die Hebamme nach Krankheiten der nicht gebärenden Mutter gefragt hat, oder Bald-Omas meinen, dass sie gespannt wären, was das Kleine wohl von der NG-Mutter hätte. Meine Schwiegermama hat so etwas ähnliches vor Ellas Geburt auch erzählt, die Frau, die doch so ein Problem mit uns hatte und für die es nun wirklich wohl das normalste auf der Welt ist.
Aber das Lustigste ist mir ja heute auf dem Standesamt und mit der Ausländerbehörde passiert. Da wir noch keine Übersetzung von M.s Geburtsurkunde hatten, habe ich die heute im Standesamt nachgereicht. Da war dann eine Standesbeamtin, die erst Mal nicht richtig verstanden hat, dass ich „nur“ die Lebenspartnerin der gMama bin und als sie es dann hatte und nach einer leichten Begeisterungsbekundung und der Mitteilung, dass sie auch ganz sehnsüchtig ihr Regenbogenenkelchen erwartet, mir doch allen ernstes mitteilte, dass sie gar nicht verstünde, warum das bei der Ausländerbehörde so lang dauern würde (Wir reden hier von knapp etwas über einer Woche), denn schließlich wäre ich ja Deutsche, oder?, konnte ich nur schmunzeln und meinen, dass das in dem Fall nichts zu bedeuten hätten, denn rein rechtlich habe ich zu diesem Zeitpunkt nur das kleine Sorgerecht. Dem stimmte sie dann auch zu.
Und damit ich jetzt nicht jede Woche aufs Standesamt rennen muss, um zu erfahren, dass die Urkunde immer noch nicht fertig ist, weil die Ausländerbehörde noch braucht, habe ich, als ich wieder zu Hause war, einfach auf gut Glück da angerufen und nach ein paar Mal klingeln, war dann auch überraschender Weise die Chefin selbst dran. Denn eigentlich hatten sie gar keine Öffnungszeit. Dennoch hat sie mir freundlich weiter geholfen, denn als ich die Situation erklärt hatte, meinte auch sie, dass das doch alles kein Problem wäre, denn schließlich, wäre ich ja Deutsche.
Und nun soll mir mal noch ein Politiker weismachen, dass die Gesellschaft für eine Gleichstellung noch nicht bereit wäre, wenn selbst die Staatsangestellten scheinbar intuitiv dazu neigen, zwischen Lebenspartnerschaft und Ehe keinen Unterschied zu machen.
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In Vorbereitung auf die Prüfung
10 07 2010Die Prüfung am Mittwoch war im Fach Erziehungswissenschaft. Dazu habe ich unter anderem Korczak, einen wirklich lesenswerten Pädagogen, studiert. Und erstaunt dabei immer wieder Parallelen festgestellt. Die prägnanteste war wohl, dass Kinder miteinander viel besser können, als mit Erwachsenen. Denn wir sind schon bei einem 18-monatigen teilweise abgeschrieben, seit Ella da ist. Während wir geduldig um ein Küsschen, eine Streichel- oder Kuscheleinheit betteln, hat die Kleine das alles von Anfang an und ohne darum zu bitten bekommen. Sie bekommt viel öfter Küsschen, Streichel- und Kuscheleinheiten. Teilweise fragt der „große“ Bruder auch danach. Das ist echt erstaunlich und zeigt mir nur eins. Die Entscheidung für ein zweites war goldrichtig. Primär für Kuba und erst sekundär für uns. Und genauso wurde es auch immer von mir argumentiert.
Die Prüfung habe ich im übrigen mit derselben durchschnittlichen Note bestanden, wie die letzte mündliche Prüfung. Und die ist am Ende viel besser, als das, was ich erwartet habe. Denn mit einer vier hätte ich mich voll und ganz zufrieden gegeben. Denn so viel Vorbereitungszeit kann ich mir gar nicht mehr leisten. Also muss ich durch die Prüfungen eben irgendwie durch. Und bin immer wieder froh, wenn es so reibungslos klappt.
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Darf ich berichten und vorstellen?
30 06 2010So nun schnell die Zeit der allgemeinen Mittagsruhe nutzen und was für die Uni machen, denn am 07.07 steht ja die nächste Prüfung an. Auch wenn die nicht der Hammer werden soll, muss ich sie doch zumindest bestehen und dazu ist eben noch ein wenig Arbeit notwendig. Aber Euch wollte ich noch schnell alle wichtigen Daten mitteilen.
Unser kleiner Engel Nummer zwei trägt den Namen Ella Alexandra.
Sie ist am 24.06.2010 an 39+5 um 18:16 Uhr geboren und maß 52 cm, wog 3870 g und hatte einen Kopfumfang von 36 cm (Kubas Daten zum Vergleich: 36+6; 0:16 Uhr; 50 cm; 3400 g; 34,5 cm)
Mit einem richtigen Geburtsbericht werde ich nicht dienen können. Denn wenn Frau nicht selbst geboren hat, gibt es nur die Version der Geburtsbegleitung. Und die ist bei weitem nicht mit einem ordentlichen Geburtsbericht vergleichbar. Aber wenn ich die Muße habe, dann schreibe ich den Geburtsbegleitbericht auch mal.
Der Ticker ist mittlerweile auch aktualisiert und wir kämpfen uns so durch den Tag. Vor allem bei den Temperaturen ist das alles doch ein wenig anstrengend und ich, die zur Zeit völlig gegen ihren Biorhytmus lebt, befinde mich im Dauerjetlag und bin den ganzen Tag müde. Ich hoffe ja, dass sich das mit der Zeit gibt, denn man glaubt es kaum, aber Schlaf bekomme ich genug. Es liegt eben doch am Gegenbiorhytmus.
Heute war die Hebamme da und ich meinte, dass ich das Gefühl habe, dass Ella nicht genug schläft. Mehrere Stunden Schlaf hat sie nur im Manduca bekommen. Im Bettchen auf dem Rücken ist sie immer wieder noch mindestens 45 Minuten aufgewacht. Und heute habe ich mal die Bauchlage probiert und siehe da beiden Racker und die Mama schlafen gemeinsam. Ella auch schon über zwei Stunden. Also schlussfolgere ich mal, dass wir eine kleine Bauchschläferin haben. Mal sehen, ob das die nächsten Tage so bestätigen. Nun muss ich aber. Denn die Zeit, die ich für die Uni habe, ist nun knapp bemessen.
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39+4 Keine Veränderung
23 06 2010Matika macht keinerlei Ansalten
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39+3 Alles beim Alten
22 06 2010Matika schwimmt, wie gehabt.
Sie scheint sich da ja recht wohl zu fühlen.
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39+2 Feuchtgefilde
21 06 2010Matika zieht die feuchte Umgebung immer noch der trocken vor
Ab morgen geht es dann alle zwei Tage zur FÄ, weil sie den ET per Ultraschall auf den 22.06.2010 festgelegt hat. Und ich hoffe insgeheim, dass die Kleine sich dann doch so langsam auf den Weg begibt. Weil alle zwei Tage beim Arzt zu sitzen, stelle ich mir echt nicht toll vor. Leider rechnen wir aber eher mit einer Übertragung. Zumindest würde es die, wenn auch kleine, aber dennoch eindeutige Statistik stützen, dass die Mädchen alle länger gebraucht haben und die Jungs von T alle früher kamen.
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39+1 Nass, nass, nässer
20 06 2010Matika weiterhin im Bauch
Es gibt keinerlei Anzeichen.
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39+0 Alles beim Alten
19 06 2010Matika ist immer noch auf Tauchstation
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