Ein Beitrag nur für Loe

30 08 2007

Sommer 1996 oder 1997, so genau weiß ich das nicht mehr, war ich mit einem Kanu in den Masuren unterwegs. Mit mir im Boot saß der Sohn einer Freundin meiner Mutter. Und wir paddelten so über einen Fluss oder einen Kanal, ich weiß es nicht mehr. Links und rechts ragte aber das Schilf in die Höhe und da kam mir der polnische Zungenbrecher „Chrząszcz brzmi w czcinie.“, hier die beste Erklärung bei YouTube,
in den Sinn. Und die Grundlage für eine mindestens halbstündige Diskussion war gelegt. Die große Hürde dieses semantisch nicht ganz korrekten Satzes, aber dazu kommen wir später, sind die Unmengen von verschiedenen Zischlauten, die dieser enthält. Ja bei den Zischlauten spielen die Polen ganz sicher in der Oberliga des sprachlichen Könnens, oder des Zungeverenkens mit. Ok, irgendwann schon vorher hatte ich behalten, dass da ein Insekt, oder besser gesagt, irgendein Käfer irgendetwas im Schilf tat. Die große Frage war aber, was? Mein polnischer Mitpaddler sollte mir das bitte erklären, weil meine Mutter mir dazu immer nur sagte, dass der Käfer Geräusche von sich gab, man das aber nicht in Verbindung mit dem Käfer verwenden würde und der Satz semantisch nicht wirklich korrekt wäre. Also machte mein hilfsbereiter Paddler sich daran mir das ominöse Wort „brzmi“ zu erklären. Irgendwie hat er auch ziemlich lange gebraucht, bis der Knoten bei mir endlich geplatzt war und ich ihm voller Aufregung ein englisches „sounds“ als Übersetzung anbot, welche er dankend annahm und ich wieder um ein wichtiges polnisches Wort, welches ich nie wieder vergessen würde, reicher war.

So Loe aus dem Kommentar zum Samorostbeitrag nehme ich mal an, dass Du ähnliche Erlebnisse hattest, oder? Willst Du mir eins erzählen? Ich bin tierisch interessiert. Diese Art, Vokabeln zu lernen, ist wohl die effektivste überhaupt und Unterhaltungswert hat sie definitiv auch.

Der Satz lautet schlussendlich „Ein Käfer klingt im Schilf“. Aber wir wissen ja alle, dass Käfer eigentlich nicht klingen, sondern irgendein anderes Geräusch von sich geben und das ist wohl im Deutschen als auch im Polnischen so. Deswegen dann auch das semantische Unbehagen.





.de-Streik wird mit .com beantwortet

26 08 2007

Heute Vormittag bemerkte ich, dass mein Blog unter http://pbpp.wordpress.de/ nicht mehr erreichbar war. Nachdem ich aber sah, dass die von mir gelesenen und die .com Adressen nutzenden WordPressblogs ohne Probleme funktionierten, steuerte ich flugs ins Adminmenü und stellte auch auf die .com Domain um. Die .de läuft bis jetzt nicht wieder. Den gleichen Tipp habe ich dann den Regenbogenfarmern gegeben und am Abend, nach einer Stunde Spiel und Spaß mit meinem allersüßesten Neffen im Hof, konnte ich mich von der Umsetzung des Tipps überzeugen. So mag ich das. Ich sag was und es wird sofort gemacht. ;) S. sei ganz lieb gedrückt und meine Gedanken sind sicher nachvollziehbarer Weise immer wieder bei Euch.





Haarige Wahrnehmungsverschiebung

24 08 2007

Ich lasse mir seit letztem Jahr die Haare wachsen. Mittlerweile haben sie es bis zu Brust geschafft, über diese sollen sie aber noch gehen. Und nicht, das jemand glaubt, ich hätte irgendwann mal Glatze, Igel oder ähnlich kurzes getragen, nein. Mein Haar betrug, seit ich denken kann, immer was von Mund- bis Kinnlänge, war demnach nie wirklich kurz, aber eben auch nie lang.

Nun stelle ich, seit die Haare länger sind, einen ständigen Haarausfall fest und ich habe mich seither immer gefragt, ob die Länge das Haar zu sehr belastet, aber weniger Haare werden es nicht. Also muss es dasselbe Ausmaß sein, wie zu Halblanghaarzeiten, aber wieso fällt mir das jetzt so massiv auf. Nach wiederholtem Grübeln nach dem Kämmen, habe ich nun also mein Theorie.

Die halblangen fanden sich dann immer auf dem Boden oder in der Dusche, oder im Kamm. Sie blieben für gewöhnlich niemals irgendwo an mir hängen und verschwanden sogar auf mystische Weise aus dem Bett. Die langen jedoch haben mittlerweile das doppelte an Länge erreicht und die bleiben leider überall hängen, liegen und verknoten sich auch gern mal ein wenig. Insgesamt sind es schlichtweg mehr und offensichtlichere Haare, weil sie schlichtweg mehr Volumen aufweisen. Ist aber schon eigenartig den täglichen Haarausfall mit langen Haaren mitzuerleben. Ich habe mich selbst nach mehr als einem halben Jahr nicht wirklich daran gewöhnt. Aber das ist auch schon der einzige Nachteil.

Insgesamt sind lange und glatte Haare, wie ich sie mein eigen nenne, wesentlich pflegeleichter, als das kürzere. Lustiger Weise hatte ich genau das Gegenteil erwartet, aber nein sie sind nur beim Kämmen nach dem Waschen ein wenig störrischer als auf halber Länge. Und so lasse ich wachsen und gedeihen und wenn mal schneiden, nur um einen Zentimeter kürzen.





Ein Wochenende mit Regenbogenfamilien

20 08 2007

Am Wochenende war in Oberhof, also quasi hier gleich um die Ecke, aber eigentlich knapp 45 Minuten hin, das 5. LSVD-Familienseminar. Nun habe ich von dem Seminar selbst leider nicht so viel mitbekommen, da ich am Freitag erst am späten Abend auftauchen konnte und am Samstag erst am frühen Abend.

Am Freitag traf ich gegen halb 10 oder sogar noch etwas später ein und verbrachte die erste Zeit erst einmal damit, mir in der Nähe mir bekannter Leute die ihnen bekannten Leute vorstellen zu lassen. Das funktionierte in etwa so, dass jemand am Tisch vorbei ging und ich raunte: „Kennst Du sie? Wer ist denn das?“ oder anders „Wenn diese oder jene kommt, gib mir bitte Bescheid.“ Das hat gut funktioniert und zwar so gut, dass ich am noch etwas späteren Abend in einer Runde BaWüler saß und mich da bis dreiviertel eins pudelwohl fühlte. An dem Tisch saß unter anderem auch Elke Jansen und da dachte ich mir kannst ja mal, wenn Du sie gerade so da hast, was bereden und hören, was sie dazu sagt. Irgendwie hatte ich auch angefangen, aber wie das so mit Spontaneinfällen ist, habe ich nicht wirklich gesagt, was ich meinte und bin nur dazu gekommen, zu sagen, dass die Stiefkindadoption noch nicht das gelbe vom Ei ist. Und als ich schlichtend meinte, dass es doch schon aber bis dahin schon viel erreicht wäre und man nicht undankbar sein sollte, ist mir meine Eigenschaft, vom 10ten ins 100ste zu kommen, auf die Füße gefallen. Als sie nämlich, auf meinen Versuch zu relativieren, in etwa meinte, dass man meckern müsse, sonst ginge es ja nicht vorwärts, da war ich perplex und aus dem Konzept gebracht und habe natürlich nicht das gesagt, was ich eigentlich sagen wollte. Aber das das eigentlich auch nicht so wichtig war, stellte sich dann heute raus, als ich im Netz diesen Vortag von ihr fand. Sie hat eben den im Juli 2007 gehalten und ganz am Ende unter der Teilüberschrift „Abstammungsrecht und Schleichwege“ lässt sich genau das lesen, was ich sagen wollte.

Bei verheirateten Paaren geschieht eine doppelte rechtliche Absicherung auch im Falle einer Zeugung durch Spendersamen sehr wohl übergangslos, denn das regelt das deutsche Abstammungsrecht: Wenn ein verheiratetes Paar mithilfe einer Samenbank ein Kind bekommt, gilt der nicht gebärende Partner, also der Ehemann, gemäß deutschem Abstammungsrecht offiziell als Vater des Kindes. Wenn ein lesbisches Paar, dass in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt, auf diesem Weg ein Kind bekommt, ist das Kind rechtlich alleiniges Kind der leiblichen Mutter – die Co-Mutter gilt weiter als kinderlos… obwohl beide, der Ehemann und die Co-Mutter letztlich dasselbe Problem bei vergleichbaren Rahmenbedingungen haben: Eine biologisch bedingte Zeugungsunfähigkeit in Verbindung mit einem gemeinsamen Kinderwunsch in einer offiziell, d.h. staatlich, formalisierten Partnerschaft. Hier sei mir die Frage erlaubt, wie es denn an dieser Stelle mit der Anwendung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aussieht?

Die gerechte und ökonomische Lösung, die dem Kindswohl sicher am meisten dienen würde im Falle gemeinsamer leiblicher Wunschkinder, läge in der Anpassung unseres Abstammungsrechtes durch Berücksichtigung eingetragener Lebenspartnerschaften. Eine Aufrechterhaltung der Exklusivität für verheiratete Paare im Falle einer heterologen Insemination diene, so vermutete eine französische Kollegin, vielleicht eher der rechtlich gestützten „Lüge der biologischen Abstammung“ denn dem faktischen Kindswohl. Nun, vielleicht ist da ja etwas dran … Doch bis das Abstammungsgesetz in Deutschland geändert wird, wird wohl noch viel Wasser den Rhein herunter fließen.

Bis dahin appelliere ich an alle Beteiligten, die an der Umsetzung der politisch bewusst initiierten Hilfskonstruktion für „leibliche Wunschkinder in eingetragenen Lebenspartnerschaften“ mitwirken, dem Einzelfall wirklich Rechnung zu tragen und zum
Wohle des Kindes vom Ermessenspielraum zumindest bei der Bemessung einer Adoptionspflegezeit Gebrauch zu machen: „Doppelt gesichert hält – je früher desto – besser“.

Ansonsten hat mich Elke Jansen neben noch einer anderen Frau mehrmals an dem Abend mit ihrer Art vom Hocker gehauen. Ich weiß nicht wirklich, was für einen Menschen ich erwartet habe, aber die Frau, die ich dann erleben durfte, hat mich mehrfach positiv überrascht.

Den halben Samstag habe ich dann leider mit Arbeiten zubringen müssen, so dass ich erst gegen 18:00 Uhr wieder in Oberhof auftauchen konnte. Um 20:00 Uhr gab es dann ein Konzert von Conny Schediwie. Sie hat sich selbst nur mit einer akustischen Gitarre begleitet, auf der sie virtuos zwischen den verschiedensten Barreés hin und her gleitete und wodurch ihre Stimme richtig gut zur Geltung kam und dann stand da das halbe Konzert über ein kleiner schnuckeliger Mann von zirka einem Jahr auf der Bühne, der sie wohl die ganze Zeit erstaunt oder interessiert ansah und ihr am Ende noch das Glas Wasser hoch reichte. Das war echt hinreißend. Kinder sind schon wirklich herrlich. Nach diesem Schmankerl gab es dann noch ein Treffen der ilse-Gruppen und da wurde festgestellt, dass sich eigentlich nur der Süden eingefunden hatte. Es war kein(e) ilse-VetreterIn aus den nördlichen Bundesländern da. Ich glaube aber ehrlich gesagt, dass BaWü auf dem Treffen schlichtweg dominiert hat, aber irgendwie scheint BaWü was zu haben. Die bloggenden Regenbogenfamilien wohnen ja auch alle, sofern sie in Deutschland wohnen, in BaWü. Woher kommt’s nur?





Googles Geheimnis der Suchbegriffe

16 08 2007

Ab und zu mal (wirklich!!! und ungelogen!!!) schaue ich mir interessiert die Suchbegriffe an, mit denen dieser Blog gefunden wird. Und manchmal gewinne ich den Eindruck, dass ich entweder nicht ausdauernd genug bin oder Google mir da einen Bären aufbindet.

Suchbegriffe, bei denen es für mich nicht offensichtlich ist, dass damit mein Blog gefunden werden kann, drängen mich geradezu dazu, mir einen Spaß draus zu machen und sie nachzugooglen. Also befördere ich den exakten Suchbegriff per STRG+C und STRG+V in die Googlesuche und schicke ihn auf Reisen und dann geht das Gesuche los.

Spätestens nach den ersten 10 Googleseiten fängt der Frust und die Fragen an. Dann wird nochmal in den ersten 10 Seiten gesucht und nochmal und vielleicht nochmal und dann ist schon soviel Zeit rum, dass es auch nicht schadet auf den weiteren Seiten zu suchen, was mich, ehrlich gesagt, meist noch mehr frustriert, weil a) noch mehr Zeit drauf geht und b) mein Blog auch nicht auftaucht. Also gebe ich irgendwann auf, um ein paar Tage oder Wochen später mit einem anderen Suchbegriff genau das gleich Spiel zu wiederholen.

Wenn sich doch bitte eine erbarmen könnte und mir dieses Phänomen erklären könnte. Oder bin ich wirklich zu ungeduldig, da ich bei Google meist nur den ersten fünf Seiten Beachtung schenke? Ich würde mich echt über Aufklärung freuen.





QaF-Samstag

14 08 2007

Meinen ersten Kontakt zu Queer as Folk hatte ich vor einigen Monaten. Da lief wohl gerade die zweite Staffel auf Pro7. Genau genommen habe ich in die Folge 8 der zweiten Staffel gezappt. Da hatte Emmett gerade Kontakt zu einem reichen alten Mann und da ich nicht mehr gesehen hatte, stellte sich mir diese Situation schon ziemlich eigenartig, wenn nicht gar noch negativer dar. Hätte ich mal weiter geschaut, wäre ein ganz anderes Bild entstanden. Aber so war die Serie für mich erst einmal erledigt.

Letzten Freitag habe ich, weil ich es von Freunden hier noch liegen hatte, dann doch angefangen QaF zu schauen und zwar von Anfang an. Tja und was soll ich sagen. Der Samstag war gelaufen. Es war ein absoluter QaF-Samstag. Und ich habe die erste der insgesamt fünf Staffeln, die weit mehr Folgen als die The L Word Staffel haben, geschafft.

Ich bin absolut hingerissen und konnte mich den gesamten Samstag nicht mehr los reißen, nachdem ich am Freitag schon mit den erste Folgen begonnen hatte. Irgendwann ebenfalls vor ein paar Monaten habe ich, ich weiß nicht mehr wo, gelesen, dass jemand sich ärgerte, weil QaF von Pro7 nach TLW, demnach also später ausgestrahlt wurde. Der Sendeplatz wurde wohl zu Gunsten von TLW oder TLW wurde vor QaF eingeordnet. Ich weiß es nicht mehr, der Grundtenor war nur. Lesben sind offensichtlich akzeptabel und sexy, Schwule nicht vorzeigbar und irgendwie versteckenswürdig, obwohl die Storys besser sind und ich muss demjenigen jetzt irgendwie recht geben.

Die Serie ist einfach unterhaltend. Die Stories sind besser und scheinen mehr Boden zu haben. Sie sind irgendwie glaubhafter, als die vielen tollen Frauen in TLW. Sind wir doch mal ehrlich. Wer kennt denn schon so viel schöne Frauen, die auf Frauen stehen und wie viele Lesben haben schon so viel Geld. Auch wenn es schön anzusehen ist, kann ich es nur schwer glauben. QaF ist da definitiv anders. Die Plots sind glaubhaft, dummerweise meiner Ansicht nach, weil es eben Männer sind. Da gibt es durchaus öfter mal reiche Jungs und unter anderem auch nicht so reiche. Mir gefällt vor allem, dass Probleme realistisch angesprochen werden.

Vor allem hat mir der Plot gefallen, in welchem der selbstsüchtige beste schwule Freund und Samenspender erst der Co-Mutter die Zustimmung zur Adoption verweigert und erst dann die Zustimmung gibt, als ein anderer Mann meint, sein Kind, zur Unterstützung einer mit der Mutter beabsichtigten Scheinehe, zu adoptieren. Da zieht der nette Brain erst die Notbremse, bringt Mel und Linds wieder zusammen, verhindert damit Scheinehe und erteilt gleich noch seine Zustimmung zur Adoption durch die Co-Mutter Mel.

Die Serie bietet einen glaubhaften Einblick in eine Szene, die wir so niemals sehen würden, oder welche Lesbe treibt sich in Darkrooms rum, oder feiert 5 Tage in der Woche im Szeneclub ab. Das ist nicht unsere Welt. Aber der Blick in diese Welt lohnt sich definitiv und ich würde sogar so weit gehen, dass er sich mehr lohnt, als der in die L Word Welt.





Muttersprachliche Kompetenz

7 08 2007

B ist deutscher Muttersprachler und fühlte sich gezwungen eine Übersetzung zu bemängeln. Generell gibt es dagegen sicher nichts einzuwenden, nicht jeder Übersetzer übersetzt natürlich so, wie es sich B gern stilistisch wünscht, was allerdings auch nicht möglich ist, da nun mal jeder Mensch im Rahmen seiner stilistischen Möglichkeiten operiert. B, der wohl über rudimentäre Kenntnisse des Französischen verfügt, bemängelte allerdings A gegenüber, der gar kein Französisch kann, dass das französische Wort „Exécution“ offensichtlich falsch verwendet wurde, da dies doch „Hinrichtung“ hieße. Und da kullerten meine Augen schon.

Was mich dabei immer wieder verwundert, ist die Arroganz mancher Leute, die meinen eine Sprache besser zu beherrschen als ein Muttersprachler. Ich verstehe nicht, wie so ein Denken entstehen kann. Am oben genannten Beispiel kann man gut erkennen, dass es sich im Französischen um ein polysemantisches Wort handelt. Aber B versteift sich auf eine ihm bekannte Bedeutung und schreit sofort: „Falsch übersetzt“. Über solche Leute kann ich echt nur dem Kopf schütteln, aber scheinbar sterben sie nicht aus. Leider!!! ;-)





Müdes und teures Saunieren

6 08 2007

Ich bin hundemüde und sitze immer halbstündlich gähnend auf der Arbeit. Wovon ich aber so müde bin, weiß ich nicht. Höchstwahrscheinlich ist das lange Ausschlafen am Wochenende daran schuld, dass ich seit Sonntag nicht richtig in die Gänge komme. Für Reisen mit Zeitverschiebung bin ich demzufolge auch völlig ungeeignet. Mich strengt schon die eine Stunde an, die bei der Zeitumstellung immer geklaut wird. Das kann mich dann locker ein Woche und auch länger außer Gefecht setzen. Und heute musste ich einfach zu früh raus, nachdem ich am Wochenende genüsslich im Bett kullern konnte. Meinen Biorhythmus hat das wohl wieder mal voll den Rest gegeben und lässt mich jetzt alle halbe Stunde gähnend auf der Arbeit sitzen. Schlimm das.

Dabei gibt es durchaus Phasen in denen ich recht unregelmäßig schlafen kann und das dann überhaupt nicht merke. Aber höchstwahrscheinlich ist es dann nicht so heiß, wie die letzten zwei Tage. Ausnahmslos jeder, der zu uns kam, meinte, dass wir hier in einer Sauna sitzen. Komischerweise merken wir das gar nicht mehr so sehr. Ich warte immer noch auf den Sommer, der wie unser erster hier war. Da haben wir sitzend ohne uns viel zu bewegen und mit laufenden Ventilator geschwitzt, dass es einfach so den Rücken herunter lief. Nach dem Sommer 2004 folgte dann aber nie wieder so einer. Wobei ich schon denke, dass der Körper sich an das ständige Saunieren im Sommer gewöhnt hat und einfach nicht mehr mit so viel Schwitzen reagiert.

Eins steht nach der Erfahrung hier im Mietshaus unter Dach aber definitiv fest. Sollten wir einmal bauen, wird absolut ordentlich gedämmt. Die Wärme der Zimmer im Sommer kostet leider Geld. So bezahlen wir im Schlafzimmer, wo der Heizkörper niemals läuft, trotzdem immer Heizkosten, da der Verdunster sonstwas misst, nur eben nicht das Heizen. Generell ist das schon frustrierend und machen kann man dagegen auch nichts, weil diese blöden Zähler offiziell zugelassen sind.





Ein weiterer heiterer Leckerbissen

4 08 2007

Ich weiß nicht mehr wie, aber ich habe es heute gefunden. Und es hat mich schmunzeln und freuen lassen. Also, wer Varla Jean noch nicht kennt, sollte sie sich unbedingt mal anschauen.





Die sind schuld

2 08 2007

Nachdem ich es schon mehrmals entdeckt habe, will ich es auch in meinem Blog haben. Wer trägt alles die Schuld an einer gescheiterten Ehe? Oded Gross beantwortet es, ohne es hoffentlich ernst zu meinen. ;-)