Meine Frau hat zum ersten Mal was gewonnen und das ausgerechnet im Lotto. Gestern hat sie einen Dreier getippt und die Tipps hat der Chef bezahlt. Der Gewinn ist nicht die Welt, aber immerhin, der Einsatz wäre 2,5 Mal wieder drin gewesen. Insgesamt allerdings haben die Tipps 2 Euro mehr als der Gewinn gekostet. Ja, so ist Lotto. Dabei sein ist alles.
Gewonnen
29 11 2007Kommentare : 2 Kommentare »
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Perspektivfrage I
28 11 2007Es ist schon erstaunlich, was dieses ambivalente Gerüst ‘Zeit’ so alles schafft. Vor einiger Zeit habe ich mich durch die polnischen Gedichte der 50er Jahre gekämpft und nicht nur, dass der erste Gedichtband den Titel Czas który idzie (frei übersetzt Die Zeit, welche kommt oder gerade läuft) trägt, so eröffnet der Band doch Einblicke, wie sich etwas Jahre später liest und wie es Jahre früher gelesen werden konnte. Es ist schwer vorstellbar, dass damals jemand „den Kommunismus, der die Menschen erhebt“ (frei übersetztes Zitat aus dem Gedicht Czas który idzie), anders gelesen hat, als wir heute, die wir wissen, in was dieser Kommunismus verwandelt und was aus deser Idee am Ende gemacht wurde. Andererseits könnte auch das vom Autor eher so dramatisch überzogen dargestellt wurden sein, damit der Leser die Ironie hinter dem Ganzen erkennt. Das vermute ich aber eher weniger.
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Die Hamster der Nation
26 11 2007Anlässlich des Spiegelberichtes
Frankreich will Raubkopierern das Internet sperren
vom 25.11.2007
VDS und die Folgen. Eine Nation wird überwacht werden. Und das so einfach, wie niemals zuvor. Vorratsdatenspeicherung heißt das Zauberwort, welche eine Zeitreise ermöglicht. 2007 dürfen auch die alten Bundesländler einen Eindruck davon bekommen, wie sich das Leben in der DDR angefühlt haben muss. Ok, zugegeben, so ganz werden sie diesen nicht bekommen, da der Nachbar ja nicht an der Wand oder im Treppenhaus lauscht. Aber so ein bisschen können sie diesen Staat dann doch mal nachempfinden. Der Grund fürs Schnüffeln ist allerdings ein wenig profaner, als der diktatorische Hintergrund der DDR. Ach ja, wollten wir den nicht vor knapp 17 Jahren los werden? Hat wohl nicht ganz so geklappt.
Egal Zeiten und Feinde ändern sich. Und so wurde erst einmal der Terrorismus als Grund vorgeschoben. Mittlerweile kristallisiert sich da aber schön fein heraus, wer das ganze am Ende hauptsächlich nutzen wird. Private Industrien, welche jetzt schon mit Abmahnwellen Geld scheffeln und behaupten, dass das Rechtens sei. 1984 und dann Gattaca? Da wartet ja eine wirklich rosige, sichere, von kriminellen Subjekten befreite Gesellschaft auf uns und unsere Kinder.
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So einfach kann es sein
21 11 2007Seit Tagen nervte mich meine iGurgel-Seite. Sie funktionierte nicht richtig und wenn ich sie aufgerufen hatte, war der Cursor nicht im Suchfeld sondern auf der Textsuche. Das war erst schrecklich. Ich habe mich halb tot gesucht, nach einer Lösung und soeben habe ich sie gefunden. Und wie so oft ist es so einfach. Es muss nur der Cache vom Fuchs gelöscht werden und siehe da alles läuft. Das hätte ich beim letzten Mal als der Fuchs gesponnen hat, auch mal probieren sollen. Das hätte mir sicher die erneute Installation erspart. Manchmal können Lösungen so viel Freude bereiten.
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Glück gehabt
21 11 2007Hatte ich gestern nur Glück, weil drei Frauen im Auto saßen? Das frage ich mich eigentlich noch bis heute.
Um es mal kurz zu erklären. Wir haben zur Zeit Schwiegermama zu Besuch und gestern waren wir zu dritt mit dem Auto unterwegs. Und irgendwann fährt vor mir so ein lustiges Quad und ich bin so neugierig, dass ich ihm die ganze Zeit hinterher rausche. Leider kam irgendwann eine rote Ampel, die ich dann leider übersehen habe. Hinter hinter mir sehe ich einen Audi A4 vor der Ampel bremsen und mir wild Lichthupe geben. Damit ahnte ich schon, was passiert war.
An der nächsten Ampel dachte sich der Audi Fahrer nach einiger Überlegung, dass er mich doch auf mein Vergehen aufmerksam machen könne und stieg aus. Er zeigte mir seinen Ausweis mit Marke, worauf ich die Scheibe runter ließ. Natürlich wusste ich, warum das geschah und war auf das Schlimmste gefasst. Am Ende bekam ich aber nur eine Standpauke, in welcher mir klar gemacht wurde, dass ich bei so einem Vergehen mit einem Monat Fahrverbot zu rechnen hätte, worüber ich, ehrlich gesagt, schon Bescheid wusste. Und wenn der nette Herr mich noch einmal erwischen würde, dann würde er dafür sorgen, dass sich über kurz oder lang zur MPU müsste, was ich angesichts meines leeren Punktekontos doch ein wenig heftig fand und aufgrund meiner Fahrweise auch unangebracht. Schließlich bin ich nicht wie wild durch die Stadt gerast, sondern mit 30 aus Versehen über eine rote Ampel gefahren. Mir war aber dennoch bewusst, dass ich um das Fahrverbot rum gekommen bin. Das hätte auch ganz anders laufen können.
Und bis heute frage ich mich nun, ob es anders gelaufen wäre, hätten nicht drei Frauen im Auto gesessen? Dankbar akzeptiere ich jedoch, dass es diesmal für mich noch gut ausgegangen ist. Zum Glück!!!
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Besuch zum Dritten
15 11 2007Abermals statteten uns die kleinen Blaumeisen einen Besuch ab und nachdem ich das letzte Mal Leinsamen auf der Balkonbrüstung verteilt hatte, sie aber nichts mehr davon mitbekommen hatten, haben sich heute gleich vier auf einmal auf unserem Balkon getummelt. Das wäre ein tolles Foto gewesen, wenn die Kamera in Reichweite gewesen wäre.
Leider sind sie so schreckhaft, dass wenn frau sich nur einen Millimeter zu viel bewegt, die kleinen Tierchen wegflattern, als gäbe es nichts schlimmeres. Schön war aber, dass sie sich wirklich ausgiebig an den Leinsamen bedient haben. Die schienen mir passender zu sein, als die Sonnenblumenkerne für die Vögel des ersten Besuchs.
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Heute
13 11 200723:59 Uhr
Mein heutiger Tag sah, ganz grob gesehen, so aus.
Viele Anrufe bekommen,
zu kaum etwas Vernünftigem gekommen,
Hausarbeit für Slawistik am Abend fertig geschrieben,
einkaufen gewesen,
eine super Bestätigung erhalten,
meiner glücklichen Frau in die Augen geschaut
und am Ende ein Jahr älter geworden.
Es war einer der absolut tollsten Tage in meinem Leben.
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Kategorien : Ich
Besuch zum Zweiten
12 11 2007Diesmal waren Blaumeisen
zu Besuch und hier habe ich mal drei zusammenmontiert. Der Balkon ist ein Nachbarbalkon, der leider für die Cam etwas zu weit weg liegt. Aber findet ihr alle drei Meisen?
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Musikrätsel III
9 11 2007Da mir das letzte Rätsel, auch wenn es nur 2 Tage angehalten hat, so viele Besuche beschert hat, versuche ich es nun mal mit der midomi Art und Weise. Wer will darf gerne raten.
Diesen Song habe ich damals im Übrigen über midomi gefunden, als er mir auf dem Handy bruchstückhaft vorgesungen wurde. Ich hoffe es ist nicht zu leicht.
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Schlagworte: Musikrätsel
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Mit einem weinenden und einem lachenden Auge
6 11 2007So habe ich heute den Spiegel online Newsletter gelesen. Von da begrüßte mich die Überschrift Neue Erbschaftsteuer begünstigt Ehepartner und Kinder erst mal mit einem Schreck. ‘Sie haben sich geeinigt.’ schoss es durch meinen Kopf und ‘Mist, natürlich sind wir nicht berücksichtigt worden.’. Aber da ich ja mir mein Urteil nicht nur anhand von Überschriften bilde, gab es folgendes Hinterfragungswürdiges zu lesen.
Es sei sichergestellt, dass in Familien auch künftig Werte wie das eigene Haus ohne Steuerbelastung an die nächste Generation weitergegeben werden können.
Ja gut, nur wer ist denn bei Euch alles Familie? Da gibt es in der Politik ja gern mal zweierlei Maß. Es folgte.
# Für nächste Angehörige wie Ehegatten liegt der Freibetrag künftig bei 500.000 Euro (bisher 307.000).
# Für jedes Kind wird der Freibetrag auf 400.000 Euro erhöht (bisher: 207.000)
Ja und darauf folgt natürlich das unweigerliche.
Weil das jährliche Steueraufkommen von vier Milliarden Euro nicht geschmälert werden sollte, müssen andere Erben draufzahlen.
Das heißt dann im Klartext, entfernte Verwandte und Fremde, also wir. Aber der Text geht ja noch weiter, also kam ein paar Zeilen später:
Eine Härtefallregel gibt es für eingetragene Lebenspartner: Sie müssen zwar die höheren Steuersätze in der Klasse III zahlen, bekommen aber den Freibetrag eines Ehepartners zugestanden.
„Härtefallregel“, sind die ganz dicht? Das ist das besch… an dem LPartG. Alles muss immer extra verhandelt werden und fördert unmögliche sprachliche Definitionsvarianten zu Tage. Natürlich lacht mein Auge, da die staatliche Enteignung damit abgewendet ist, aber heulen könnte ich über die sprachliche Formulierung und vor allem, dass eben nur der Freibetrag zugestanden wurde. Der Rest wird immer noch so versteuert, als ob wir Fremde wären und keinerlei Verantwortung füreinander übernehmen würden. Wie krank ist der Staat, welcher so eine perfide Doppelmoral immer und immer wieder bestätigt.
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Kategorien : Politik





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