Erster Feiertag im Kerzenschein

25 12 2007

Im Korridor erleuchten die Bäumchen und die ganze Wohnung strahlt vor Kerzenlicht. Es ist richtig gemütlich und genauso gestaltet sich auch der Tag.

leuchtende-baumchen.jpg




Ein wunderschönes Fest Euch allen

24 12 2007

Wir sind mit den Vorbereitungen mittlerweile fertig und frisch geduscht bin ich auch. Jetzt bastel ich noch die Weihnachtscd zusammen und dann geht es ab zum Mahl. Oh wie freue ich mich da drauf. Dieses Mahl gibt es nur einmal im Jahr und darum ist es auch nochmal doppelt so lecker. Wir feiern traditionelle tschechische Weihnachten und die sehen so aus.

Smažený kapr s bramborovým salátem oder Panierter Karpfen mit Kartoffelsalat, den ich mit Majo versetze und mein Schatz ganz pur genießt.

Smazeny kapr

Das Bild stammt von einer tschechischen Radioseite, bei uns gibt es nicht so viele Muster, dafür ist der Salat aber bunter und nicht so vermajot. ;)





Wer hätte das gedacht

23 12 2007

Einen Tag vor Heilig Abend trifft das ein, was ich mir schon seit Jahren gewünscht habe. Weiße Weihnachten. Schon als Kind habe ich meist vergeblich darauf gewartet und dieses Jahr könnte es tatsächlich klappen. Hier liegt so viel Schnee, dass er es bis morgen Abend schaffen könnte. Ich lasse mich überraschen und da ich für meine Cam ‘ne neue Speicherkarte auf Firmenkosten erstanden habe, habe ich sie gleich getestet und mich mal an einer Schneeaufnahme probiert.

Schnee




Die Grenzen sind offen!?

21 12 2007

Endlich ist die Einreise nach Tschechien und Polen und sieben weitere Schengenstaaten ohne Pass möglich, nur ging das auch schon vorher. Die Tschechen machten da nie einen Aufstand und die Polen drückten trotzt Passpflicht immer ein Auge zu, wenn ich nur mit meinem PA über die Grenze wollte. Aber wie ich weiter lese, dann sollte das wohl heißen, dass in den beiden Ländern die Kontrollen wegfallen. Demnach also einfach an einem Schild vorbei fahren und das war’s. Ich lass’ mich überraschen. Auf jeden Fall bedeutet es für mich, dass ich jetzt auch über Polen nach Tschechien reisen kann, was mir sehr sehr entgegen kommt. Den Pass kann ich mir dann vorerst noch länger sparen.

Ob die Grenzen wirklich so offen sind, werden wir am 29.12.2007 bzw. am 02. oder 03.01.2008 selbst in Erfahrung bringen können. Wenn es wirklich so ist, sollte ja alles schneller gehen. Zumindest die Wiedereinreise nach Deutschland dauerte mit einem tschechischen Pass immer länger. Es kann also nur besser werden, wenn wir zum Familienbesuch die Grenzen nach Tschechien bzw. zurück nach Deutschland passieren werden.

Update (03.01.2008):

Die Grenzen sind tatsächlich offen und die Grenzanlagen sind verlassen. Der Grenzübertritt vor allem bei der Wiedereinreise nach Deutschland war dadurch ungewohnt leicht. Super…





BBCode

16 12 2007

Da die Kommentare manuell mit HTML versorgt werden müssen, wenn das Layout ein wenig anders aussehen soll, wobei das bei den WordPresskommentaren nur sehr eingeschränkt funktioniert, bin ich irgendwann über ein Helferlein gestolpert. Es ist eine Firefoxerweiterung und nennt sich BBCode.

Nach der Installation muss einfach die zu formatierende Stelle markiert werden, rechte Maustaste klicken und die gewünschte Formatierung auswählen. Das ist für solche Mausfetischisten wie mich das einfachste und schnellste. Das ganze funktioniert auch in Foren optimal.





Die Welt in Grauwerten

15 12 2007

Irgendwann einmal, es war in einem Erziehungswissenschaftsseminar während einer hitzigen Diskussion über richtig und falsch, oder gut und böse, ich weiß es nicht mehr, da stellte ich kühn die These in den Raum, dass es auf dieser Welt nicht nur schwarz oder weiß gibt, sondern eher ganz viele Grautöne an deren Anfang und Ende jeweils Schwarz und Weiß steht und je älter ich werde, umso mehr begreife ich, dass das nicht nur auf gesellschaftliches Normverhalten, sondern auf höchstwahrscheinlich so gut wie alles, ausgenommen vielleicht die Mathematik, zutrifft.

Heute bin ich auf einer Klickreise gewesen, die mich via Familytrouble – Queer families in Deutschland auf den Genderblog und von dem wiederum weiter. Aber seht selbst, hier kommt die Klickreise.

Familytrouble >>> Siegessäule

<<< Familytrouble >>>

Genderblog >>>Verena Jaeckel

<<< Genderblog >>>

Dauerausstellung “meiblich, wännlich, other! Zweigeschlechtlichkeit als Irritation”

Am Ende dieser Reise, wusste ich dann, dass Lesben fruchtbarer sind (sicherlich statistisch gesehen und was das heißt, kann sich ja jeder denken) und dass die Natur sicher klar definierte Grenzen hat, aber dazwischen bietet sie so unvorstellbar viel Raum.





Pioniergeburtstag

13 12 2007

Das zweite Datum, welches den Kopf nicht verlässt. Und in dem Zusammenhang immer wieder die Episode mit dem verweigert Jungpionierausweis. Man da war ich stolz drauf. :)

Hier noch. Pioniere von blau bis rot. Diesen Knoten habe ich bis heute nicht verlernt.





Geschafft

11 12 2007

Die ausgemisteten Bürosachen habe ich erst heute entsorgt. Das war ein Akt, sag ich Euch. Ich musste noch checken, was an den Rechnern eventuell verwertbar gewesen wäre. ;) Also bin ich heute mindestens drei eher vier Mal vom dritten Stock mit mindestens zwei Gehäusen runter. Und wie ich so schön alles in den Astra schiebe, merke ich, wie der Platz immer knapper wird. Ich hatte zwar die gesamte Menge gesehen, aber dass es dann doch so viel wurde, darüber war ich echt erstaunt. Sicherheitshalber rief ich auch beim bevorzugten Wertstoffhof an und fragte, ob sie es überhaupt mengenmäßig annehmen könnten, was natürlich nicht der Fall war, also musste ich aus der Stadt raus in unbekanntes Gebiet.

Insgesamt karrte ich dann im Kofferraum fünf Gehäuse und auf der Rückbank ein Gehäuse, ein Glaskeramikkochfeld, eine Kompaktanlage, ein Scanner und eine Gehäuseversandbox mit diversen Computereinzelteilen und drei oder vier Tastaturen durch die Gegend. Mein alter Drucker fand im Fußraum des Beifahrersitzes Platz. So beladen bin ich dann noch bei einer Freundin vorbei gefahren und habe da gleich noch einen Minicomputer von anadazumal und einen Videorekorder eingesammelt. Auto war voll. Ab ging’s. Das Navi war überfordert lotse mich am Ziel vorbei und ich Troll habe drauf geachtet, obwohl ich die richtige Abfahrt gesehen habe und die eigentlich auch genommen hätte, hätte das Navi nicht was anders angezeigt. Habe ich mich geärgert, fuhr ich doch dank Navi direkt auf ne Autobahn ohne schelle Wendemöglichkeit. Grml.

Nach einiger Zeit habe ich dann ohne Navi den richtigen Weg gefunden und landete am Ende hier. Und irgendwie konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Frauen da nicht so oft auftauchen. Ich habe mich kaum gedreht und gewendet und schon war das Auto leer. Hat mich richtig gefreut, also habe ich mich auch ordentlich dafür bedankt. Aber warum habe ich zum Beladen so lange gebraucht? Egal, das Entladen ging super schnell. Als nächstes mache ich dann wirklich den Keller… ;)

P.S. Eigentlich wollte ich ja ein Foto machen, aber da ich so beschäftigt war mit der Wegsuche, habe ich es natürlich vergessen und eingefallen ist es mir erst wieder, als ich vom Wertstoffhof runter war.





Zweiter Advent

9 12 2007

Plätzchen backen und Bürogrundreinigung ist angesagt. Ich stehe den halben Tag bei den Plätzchen in der Küche und helfe fleißig mit, während mein Schatz die Hauptarbeit leistet. Die andere Hälfte des Tages räume ich aus dem Büro meist das raus, was seit einem Jahr oder sogar noch länger einfach liegen geblieben ist. Btw. der Keller müsste auch mal aufgeräumt und entrümpelt werden. Im Büro jedoch stapelt sich der alte Elektroschrott, wie eine kaputte Kompaktanlage oder zerfledderte Computer, deren Motherboards das Zeitliche gesegnet haben. Dieses Jahr fliegt nun endlich alles raus. Sicher brauche ich auch noch die nächste Woche dafür, da am Sonntag kein Wertstoffhof offen hat. Allein das Zeug zusammen zu sammeln und ins Auto zu verfrachten, kostet aber schon genug Zeit. Dann aber habe ich es endlich mal gemacht und im nächsten Jahr liegt es dann nach langer Zeit nicht mehr hier rum. Und fürs nächste Jahr kann ich mir dann den Keller vornehmen. ;)





Heiße Diskussionen

5 12 2007

Zur Zeit sind die im KiWu-Blog nachzulesen. Was diskutiert wird? Die zugegebenermaßen sehr späte Mutterschaft einer 64-jährigen Mutterschaft. Unabhängig vom diskutierten Thema ist mir besonders ein Kommentatorin aufgestoßen. Diese wurde von einer anderen Kommentatorin erklärt:

„Hier möchte ich mal auf die Bedeutung der Begriffe Toleranz und Akzeptanz verweisen. Das ist nämlich nicht dasselbe! Meine transsexuelle Bekannte hat mich auf diesen Unterschied hingewiesen. Es geht ihr nämlich sehr schlecht damit, nur toleriert zu werden. Wie gern hätte sie es, wenn sie auch von der Gesellschaft akzeptiert werden würde!“
Nachzulesen unter Kommentar 35

Drei Kommentare später kommt auch prompt die Antwort der großmütig, da staatlich verordnet, tolerierenden Kommentatorin, die sich in der für sie offenbar glücklichen Position befindet, einen in etwa normativen Lebenslauf ihr eigen zu nennen.

„Ohne jetzt etwas gegen Transsexuelle sagen zu wollen (das Thema ist mir ehrlich gesagt total wurscht – vom wissenschaftlichen Standpunkt mal abgesehen), aber es kann Deine Bekannte doch froh sein, daß per Verfassung ein Recht auf Toleranz hat. Mehr (nämlich Akzeptanz) zu fordern wäre etwas vermessen.
Nachzulesen unter Kommentar 38

Wowowow Akzeptanz zu vermessen. Die Begründung dafür konnte ich jedoch nicht entdecken. Aber allein so etwas zu schreiben, lässt ziemlich tief blicken. Jede/r demontiert sich bekanntermaßen am Besten selbst.

So, ich bin gerade vom meditativen Abwasch zurück und da ist mir doch prompt die Begründung wieder eingefallen. Ich hatte sie nur nicht für voll genommen und irgendwie unter den Denkteppich gekehrt, aber vorenthalten möchte ich sie nicht.

„Wer wollte es z.B. einem Mann verdenken, der ein Problem damit hat, eine Beziehung zu einer Frau aufzubauen, die mal ein Mann war? Sind seine Ansichten und Gefühle ohne Wenn und Aber auf dem Akzeptanz-Altar zu opfern, nur damit Deine Bekannte sich wohler fühlt? Nein! Wenn sie Leute trifft, die das können, fein. Wenn nicht, macht das die Welt aber auch nicht automatisch böse.“

Nein böse sicher nicht, nur unangenehm, intolerant und unfreundlicher, weil hier ausgegrenzt wird. All das bestätigt aber meine Auffassung davon, dass Menschen die nicht selbst in einer Minderheitensituation stecken, eher seltener empathische Fähigkeiten für Minderheiten entwickeln können. Und einige sitzen da ja all zu gern auf dem hohen Ross der Mehrheit, während anderen ungewollt oder nicht nachgedacht Dinge entfleuchen, die für sie selbstverständlich sind, für Menschen in anderen Situationen aber eher nicht. Braucht Ihr Beispiele?