Impressionen

4 01 2008

Vorneweg: In Bezug auf diesen Beitrag von mir. Die Grenzen sind offen und absolut verlassen.

Wir sind zurück, nach einer teilweise aufregenden Fahrt durch das frisch verschneite Erzgebirge inklusive nicht mitdenkenden Schneepflugfahrern (merke: Im Winter auf die Erzgebirgskunst in jedem Fenster verzichten und die 40 km Umweg über Dresden in Kauf nehmen). Neben den familiären Eindrücken sind auch welche aus dem Land hängen geblieben. Hier die Eindrucksvollsten.

Erschreckenderweise gleichen die Preise im Einzelhandel denen in Deutschland annähernd, wenn sie nicht sogar zum Teil höher liegen. Das vor allem vor dem Hintergrund der Einkommen, die bei weitem nicht auf dem deutschen Niveau liegen. Und dieses Jahr wird alles nochmal teuerer, weil eine Mehrwertsteuererhöhung beschlossen wurde. Ich frage mich nur, wie lange das so funktionieren soll, wenn die Gehälter in keinster Weise vergleichbar mit steigen.

Und meinen prägnantesten visuellen Eindruck bekam ich auf den Straßen. Da konnte ich Werbeplakate von Fernet Stock erblicken.

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Frauen
Sollen sie doch machen, was sie wollen

Auch Männer haben ihr Tage

Die Reklame präsentiert sich eindeutig Männerkonzentriert, ist aber dennoch schön anzusehen, vor allem auf Straßen die einen leicht zum westeuropäischen Standard hin wirkenden osteuropäischen Charme versprühen. Wobei es wohl ungefähr genauso komisch ist, wie die D&G Werbung deren Botschaft mir immer noch nicht klar ist. Sollen wir als Zielgruppe angesprochen werden oder werden Lesben und Schwule nur zu Marketingzwecken genutzt?

Wenn sich mir auch bei beiden Reklamen diese Frage stellt, so ist sie für die tschechischen Plakate IMHO eindeutiger erkennbar. Mittel zum Zweck, mehr nicht.