Was wäre T ohne com?

29 02 2008

Ein Miniladen in dem möglicherweise alles reibungslos laufen würde. Das nur zur Beantwortung der überschriftgen Frage. Nun zurück zum Alltag. Selbst ein simpler Tarifwechsel überfordert die T-Com oder T-online.

Nachdem eine nette Mitarbeiterin des vorher benannten Konzerns letzte Woche drei oder vier Mal hier angerufen hatte, um unsere Kommunikationskosten zu senken, hat mein Chef einen Termin vereinbart, an dem ich mit der Frau reden sollte und mein OK geben sollte oder eben nicht. Ja, ich bin hier die Telekommunikationsbeauftragte und wehre mich beständig gegen Alternativangebote, vermute ich doch meist schlechteren Service oder andere Maschen dahinter. Also gut. Ich habe die gute Frau auch wirklich alles gefragt, was wichtig war und vor allem, ob das auch wirklich, wirklich nur eine Tarifänderung wäre, aber ansonsten alles beim Alten bliebe. Es kam ein eindeutiges „Ja“. Ich freute mich über 10 Euro weniger Fixkosten, eine Festnetzflatrate (die keine wirkliche ist, aber einem geschenkten Gaul schaut frau nicht ins Maul), eine HotSpot-Flatrate und ordentlich gesunkene Preise für die Rufumleitung auf die Homezone des chefchen Handys. Dennoch blieb trotz all dieser guten Nachrichten, steckte ein beklemmendes Gefühl hartnäckig im Hinterkopf fest. Fortwährend schwebte die Frage, ob denn auch alles gut gehen würde, über mir und heute bekam ich die Antwort. NEIN!!!

Das Problem wäre gar nicht mal so groß, wenn nicht diese blöde Emailadressennutzung jede Veränderung des Internetproviders so wacklig machen würde. Nun hat sich mein Chef aber vor Urzeiten für diese Adresse entschieden und bis jetzt hatte selbst ich noch nicht wirklich den Trieb das zu ändern und die Adresse endlich providerunabhängig zu gestalten.
Heute nun kam rosa Post, der ich vorerst keine weitere Aufmerksamkeit schenkte. Erst nach ein paar Stunden durchwühlte ich das Paket. Wieso, weiß ich selbst nicht mehr genau. Höchstwahrscheinlich dann doch eher aus Neugier. Irgendwann, nachdem ich schon alles auseinandergezettelt hatte, hielt ich plötzlich eine Vertrauliche Mitteilung in der Hand. Ups, mir schwante Böses und Recht sollte ich behalten. Das Teil enthielt eine neue T-online Nummer. Iiiiiiiiieeeeeeeeeeeeekkkkkkkk

Der Emailalias liegt auf der alten Nummer. Und was nun? Nach einiger Überlegung und Abwägung, ob ich den Schaden erst entstehen lassen soll oder am besten gleich verhindern, habe ich mich dann für letzteres entschieden und die T-online Hotline kontaktiert. Endergebnis nach etlichen Minuten für 0,14 € pro Minute, das ist nämlich keine 0800er Nummer (grml): Ich habe Recht und der Fehler liegt an ihnen, was mit zwei Mal bestätigt wurde. Der Tarif wird erst Anfang März freigeschaltet. An dem Tag muss ich per Fax eine Aliasportierung beantragen und dann passiert diese eventuell bis zum nächsten Tag. Trotz dieser Klärung hat mich das beklemmende Gefühl der Unsicherheit noch nicht verlassen. Ich drücke die Daumen, das alles gut läuft. Mehr kann ich eh nicht tun. :(





Der 29.02. …

29 02 2008

Jedes Schaltjahr und auch ein paar Mal zwischendurch frage ich mich, wann denn Menschen, welche an einem 29.02. geboren sind, ihren Geburtstag feiern. Sicherlich einen Tag danach oder einen Tag davor. Das ist auch eigentlich nicht so wichtig, da es mir eigentlich gar nicht um eine Antwort geht. Leider handelt es sich hierbei nur so eine blöde Dauerwiderhakenfrage, die eigentlich belanglos ist, mich aber doch immer wieder und hunderprozentig im Schaltjahresfebruar in ihrer wiederkäuend wirkenden Art überfällt.

Das war das Wort zum 29.02.2008.





Musikrätsel IX/2

26 02 2008

Da bis jetzt niemand drauf gekommen ist, kommt hier der versprochene zweite Teil und jetzt Mädels möchte ich gern was lesen. Wo ist denn eigentlich das schokojulchen geblieben??? Und bartynova, kannst Du vielleicht jetzt etwas damit anfangen??? Fragen über Fragen warten gespannt auf Antworten. Werden sie sie bekommen???

Und gewonnen hat diesmal trotz widrigen Umständen das

SCHOKOJULCHEN





Ansichtskarten können so toll sein

25 02 2008

Der heutige Blick in unseren Briefkasten barg eine super Überraschung. Er offenbarte ein Ansichtskarte. Das allein war aber nicht das Highlight. Die bekommt mein Schatz nämlich öfter von ihrer Großmutter. Dagegen bekomme ich solche ganz ganz selten, dafür dann aber wesentlich mehr Emails. ;) Umso größer war dann die Überraschung, dass die Karte von meiner ganz persönlichen Überlebensstrategin in Südostasien kam und nur einen einzigen Zweck erfüllen sollte. Ich sollte sie bekommen, weil das Freude macht und ja es hat mich riesig gefreut. Zumal ich an dem Tag mehr als frustriert war, da ich mich das ganze Wochenende mit der Steuer geärgert habe und erst am Montag Abend damit fertig war. Da kommt so eine kleine aber heftige Überraschung bei mir immer gerade recht. Solche Sachen bilden unter anderem die Highlights in meinem Leben.

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Musikrätsel IX

23 02 2008

Ein wenig verspätet, aber besser spät als nie kommt hier das dieswöchige Rätsel. Das Lied stammt von einem meiner „All-time-favourite“-Alben, weil es mich schon so lange begleitet und mir noch immer nicht in den Ohren weh tut.
Wer dann die Lösung hat, kann gleich mal dazu raten, welches wohl mein ganz persönliches Highlight auf diesem Album ist. Da bin ich mal gespannt.
Und hier nun der Rätselstoff, ein wenig aufgepeppt mit hiesigem Dialekt in verfremdeter Form. ;)

And the winner of the first part is the incredible musicwoman

Sarah





Der Teufel in mir … ist nicht vorhanden

22 02 2008

Ich bin zwar nicht so gut wie bartynova, aber meinen Ansprüchen genügt es und es entspricht durchaus meiner mittlerweile ausgebauten Selbsteinschätzung. Das allerdings verwundert ziemlich, wenn ich mir die Fragen oberflächlich betrachte. Da muss offensichtlich in kategorisierenden Maßstäben gedacht werden. Welche Fragen führen denn zu diesem Ergebnis? Ich bin noch nicht dahinter gestiegen.





Auschwitz

20 02 2008

Ich würde es schon jetzt als mein ganz persönliches Lebensthema bezeichnen, auch wenn ich nur mutmaßen kann, dass das seine Ursprünge darin hat, dass ich sehr viele Sommer in unmittelbarer Nachbarschaft zu diesem Konzentrationslager verbracht habe und ein Buch über dieses mir über Jahre aus dem Bücherregal meiner Eltern entgegen sah. Den Rest des Beitrags lesen »





Kindern ehrlich antworten

15 02 2008

Wir haben hier einen Laden (der bald nicht mehr existiert, da er sich gerade total ausverkauft), in welchem ein ausrangierter Dreiersitz aus einem höchstwahrscheinlich antiquierten russischen Flugzeug als Sitzgelegenheit diente. Dieser ist noch mit dem Gurten versehen und es ist unverkennlich woher er stammt. Also wir heute in dem Laden waren, war dort auch eine Familie. Die Tochter, ich würde sie auf ungefähr zehn vielleicht auch jünger schätzen, setzte sich irgendwann auf einen Stuhl und versuchte sich anzuschnallen. Zumindest spielte sie mit den Gurten rum und irgendwann als der Vater mal in der nähe war fragt die Kleine ihn, wozu denn die Gurte an den Sitzen wäre und er antwortet so viel wie: Damit Du nicht wegläufst, oder hier bleibst, oder irgend so etwas selten dämliches.

Ich persönlich verstehe solches Verhalten nicht. Hat das Kind ihm keine ordentlich artikulierte und durchaus nachvollziehbare Frage gestellt? Wieso bekommt es dann so eine blöde Antwort. Die Kleine war mit dieser natürlich nicht zufrieden und bohrte weiter, worauf aber weder Mutter noch Vater reagierten. Und dummerweise konnte ich mir das nicht mit ansehen bzw. anhören und befand, dass das Kind eine ordentliche Antwort verdient hatte. Nur als ich sie ihr gab, hat sie sich pikiert zur Mutter abgewendet. Das wiederum verstehe ich. Schließlich bin ich ja eine Fremde und so viele Fremde mischen sich wohl nicht in eine offenbar in der Beziehung nicht funktionierende Kind-Eltern-Kommunikation.

Generell jedoch passiert mir das immer wieder, dass Kinder auf vernünftige Fragen keine vernünftigen Antworten bekommen. Wieso? Ist das für die Eltern so langweilig oder bin ich einfach zu unlustig? Ich persönlich hätte als Kind aber genauso ein vernünftige Antwort erwartet, wie heute auch noch. Zumindest auf eine ernst gemeinte vernünftige Frage.





Musikrätsel VIII

15 02 2008

Pünktlich zum Wochenende und aus aktuellem Anlass kommt hier nun das neue Musikrätsel. Und Mädels gebt den anderen auch mal ne Chance. ;) Ihr wisst schon, wen ich meine.

Und die Gewinner sind the incredible

BB&Sarah

Und auf Grund der Zurückhaltung beider vorhergehenden im Besonderen

bartynova

Aus diesem Grund gibt es gleich noch ein Liedchen, welches in dieser Version sicher nicht von diversen Radiostationen hoch und runter gespielt wird.





Sogar Israel ist weiter als wir

13 02 2008

Welch Schande… Natürlich informierte mich Gay West über diesen für israelische Homosexuelle sicher herrlichen Zustand, der mir aber dafür die Deprifalten in die Stirn schiebt, wenn ich an die Situation in Deutschland denke. Dabei habe ich da schon genug Falten, welche aber eher aus Verwunderung und Spaß entstanden sind. ;)
In Isreal dürfen gleichgeschlechtliche Paare adoptieren und zwar 1. nicht leibliche Kinder und 2. beide Partner. Ich sag’s Euch wir leben auf dem Mond, aber die Hoffnung auf Erdannäherung habe ich definitiv noch nicht aufgegeben. Sie flammt noch immer wild in meinem Herzen.