Ein Miniladen in dem möglicherweise alles reibungslos laufen würde. Das nur zur Beantwortung der überschriftgen Frage. Nun zurück zum Alltag. Selbst ein simpler Tarifwechsel überfordert die T-Com oder T-online.
Nachdem eine nette Mitarbeiterin des vorher benannten Konzerns letzte Woche drei oder vier Mal hier angerufen hatte, um unsere Kommunikationskosten zu senken, hat mein Chef einen Termin vereinbart, an dem ich mit der Frau reden sollte und mein OK geben sollte oder eben nicht. Ja, ich bin hier die Telekommunikationsbeauftragte und wehre mich beständig gegen Alternativangebote, vermute ich doch meist schlechteren Service oder andere Maschen dahinter. Also gut. Ich habe die gute Frau auch wirklich alles gefragt, was wichtig war und vor allem, ob das auch wirklich, wirklich nur eine Tarifänderung wäre, aber ansonsten alles beim Alten bliebe. Es kam ein eindeutiges „Ja“. Ich freute mich über 10 Euro weniger Fixkosten, eine Festnetzflatrate (die keine wirkliche ist, aber einem geschenkten Gaul schaut frau nicht ins Maul), eine HotSpot-Flatrate und ordentlich gesunkene Preise für die Rufumleitung auf die Homezone des chefchen Handys. Dennoch blieb trotz all dieser guten Nachrichten, steckte ein beklemmendes Gefühl hartnäckig im Hinterkopf fest. Fortwährend schwebte die Frage, ob denn auch alles gut gehen würde, über mir und heute bekam ich die Antwort. NEIN!!!
Das Problem wäre gar nicht mal so groß, wenn nicht diese blöde Emailadressennutzung jede Veränderung des Internetproviders so wacklig machen würde. Nun hat sich mein Chef aber vor Urzeiten für diese Adresse entschieden und bis jetzt hatte selbst ich noch nicht wirklich den Trieb das zu ändern und die Adresse endlich providerunabhängig zu gestalten.
Heute nun kam rosa Post, der ich vorerst keine weitere Aufmerksamkeit schenkte. Erst nach ein paar Stunden durchwühlte ich das Paket. Wieso, weiß ich selbst nicht mehr genau. Höchstwahrscheinlich dann doch eher aus Neugier. Irgendwann, nachdem ich schon alles auseinandergezettelt hatte, hielt ich plötzlich eine Vertrauliche Mitteilung in der Hand. Ups, mir schwante Böses und Recht sollte ich behalten. Das Teil enthielt eine neue T-online Nummer. Iiiiiiiiieeeeeeeeeeeeekkkkkkkk
Der Emailalias liegt auf der alten Nummer. Und was nun? Nach einiger Überlegung und Abwägung, ob ich den Schaden erst entstehen lassen soll oder am besten gleich verhindern, habe ich mich dann für letzteres entschieden und die T-online Hotline kontaktiert. Endergebnis nach etlichen Minuten für 0,14 € pro Minute, das ist nämlich keine 0800er Nummer (grml): Ich habe Recht und der Fehler liegt an ihnen, was mit zwei Mal bestätigt wurde. Der Tarif wird erst Anfang März freigeschaltet. An dem Tag muss ich per Fax eine Aliasportierung beantragen und dann passiert diese eventuell bis zum nächsten Tag. Trotz dieser Klärung hat mich das beklemmende Gefühl der Unsicherheit noch nicht verlassen. Ich drücke die Daumen, das alles gut läuft. Mehr kann ich eh nicht tun.






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