Ampelgeschichte

31 03 2008

„Bleib stehen! Es ist schon Orange.“ tönt es vom Beifahrersitz.
Ich schaue verdutzt, weiß allerdings so rein gar nichts mit der Information anzufangen. Vor mir die Ampel wird rot und ich bremse. Während ich mich immer noch frage, woher das Orange gerade kam, geht mein Blick nach rechts und ich frage:
„Wieso Orange und woher?“
„Na auf der Ampel, DAS Orange!“ Ich schaue verwirrt. Denke an die Gelb-Rot-Phase und frage mich, wie sie da drauf kommt, die gibt es doch gar nicht mehr. Also frage ich sie. Und sie erwidert:
- „Na das Orange zwischen Rot und Grün.“ Ich grinse verschmitzt und meine lässig:
- „Das ist doch Gelb.“
- „Nein, Orange.“
- „Ach komm, das ist eindeutig Gelb.“ Und langsam dämmert es mir.
„Oder nennt Ihr es etwa Orange?“
- „Ja!!!“
- „Na gut, aber sei doch mal ehrlich, das sieht doch nicht aus wie Orange.“
- „Doch genauso sieht es für mich aus“
- „Ok, aber hier im deutschen Straßenverkehr ist es Gelb und wenn Du dann Fahrschule machst, vergiss das Orange einfach.“ :-P

So ähnlich lief die innerfamiliäre Erkenntnis, dass bei Frau die Ampel farblich anders gestaltet ist, als bei mir.





Mami, Mama, drei Kinder

30 03 2008

Ein thematischer Sendehinweis erreichte mich vorgestern über das Ilseforum. Der SWR zeigt am Dienstag, den 01.04.2008 um 23:00 Uhr und am Sonntag, den 06.04.2008 um 07:30 Uhr in der Reihe „Menschen unter uns“ den Film „Mami, Mama, drei Kinder. Einschalten ist Pflicht. ;)

Update: 18.10.2008
Wer die Reportage verpasst hat, kann sich gern bei mir melden. Entweder per Email oder per Kommentar.





Veränderte Zyklusbetrachtungen

30 03 2008

Angeregt durch diese Aussage von Girl Ranting

»I feel as if my chance of becoming a mother is slipping between my fingers, as if with each cycle that goes by, my chance of becoming a mother decreases«
(Es fühlt sich an, als ob die Chance Mutter zu werden zwischen meinen Finger verrinnt, als ob mit jedem Zyklus der vergeht, meine Chance Mutter zu werden schwindet)

habe ich tatsächlich erst jetzt bewusst realisiert, wie sich die Sicht auf den Zyklus grundlegend ändert, wenn am Kinderwunsch doch ein wenig länger gebastelt wird, als gewöhnlich (ich setze Mal voraus, dass dem nicht so ist, wenn die Schwangerschaft schnelle und komplikationslos eintritt). So können die Tage nun, wenn sie überhaupt kommen müssen, nicht schnell genug eintreffen. Ok, eigentlich müsste der Eisprung früher liegen. :!: Den Rest des Beitrags lesen »





Diebstahl

30 03 2008

Ich will eine Stunde zurück. Die gehört mir und nicht irgendwelchen Menschen, die mich noch mehr ins gesellschaftlich soziale Abseits drängen, weil ich eben alles andere als ein Frühaufsteher bin.





Gegensätze

28 03 2008

Dass meine Arbeitswelten immer einen krassen Gegensatz zu meiner Uniwelt bildeten und bilden, habe ich schon als unabänderlich hingenommen. Was mich aber immer wieder überrascht, ist, wie gegensätzlich doch Dozenten sein können. Heute durfte ich das wieder Mal hautnah erleben. Während ich bei einer Dozentin und einem Professor von mir noch im letzten Jahr ohne Vorwarnung aus der meiner mehrjährigen Uniabstinenz auftauchte, waren beide irgendwie spürbar positiv überrascht, dass ich mich überhaupt habe wieder blicken lassen. Den Rest des Beitrags lesen »





WordPressmilies

27 03 2008

Hier habe ich Blut geleckt und heute früh habe ich den Hunger in den Unweiten des Netzes und mit Hilfe einer lokalen WordPressinstallation gestillt. Nachfolgend kann das Ergebnis meiner Neugier bewunder werden. Zu sehen sind alle Smilies, die WordPress von Haus aus bietet. Im Netz konnte ich keine komplette Aufstellung finden. Komischerweise fehlte da immer ein Smilie. Den Rest des Beitrags lesen »





Der vorsichtige Blick nach oben

26 03 2008

Fast immer wenn ich unter Autobahnbrücken durchfahre, geht mein Blick ganz von selbst nach oben, um zu kontrollieren, ob sich nicht zufällig Menschen auf der Brücke befinden und unbewusst aber automatisch trete ich stärker aufs Gaspedal, wenn genau das der Fall ist. Nun mag das ein wenig phobisch sein, aber das ist bei mir mit zunehmenden Alter irgendwie normal.

Bestätigt wurde ich aber wieder mal durch die schreckliche Nachricht, welche uns auf dem vorgestrigen Rückweg aus Franken im stündlichen Takt begleitete. Parallel dazu gab es dann immer einen nachvollziehbaren absolut entrüsteten Kommentar meiner Frau, so dass ich nur zustimmend nicken musste. Entsetzt bin ich absolut. Vor allem weil mir schon früher dämmerte, dass das Verhalten in keinster Weise kontrollierbar ist. Bestätigt wurde mir das heute wieder durch einen Artikel auf Spiegel online. Dort heißt es im letzten Absatz unter anderem:

» Polizeipsychologen haben jedoch anhand vergleichbarer Fälle aus der Vergangenheit ein recht genaues Bild von der Verfassung der Täter, die hinter solchen Anschlägen auf Autobahnen stecken. Deren Motiv ist häufig eine Mischung aus Leichtsinn und Gedankenlosigkeit. Vor allem Jugendliche kommen als Täter in Frage. „Sie lassen sich aus Übermut zu grenzüberschreitendem Verhalten hinreißen“, sagte ein Polizeispsychologe SPIEGEL ONLINE.

Das Motiv der Täter gleiche den Beweggründen, eine Straßenlaterne zu demolieren – nur die Konsequenzen seien ungleich schwerer. „Es spielt der Reiz eine Rolle, etwas Größeres, Brisanteres zu unternehmen, das Risiko zu steigern, es den anderen zu beweisen – ohne dabei die Tragweite des Vorfalls zu ahnen.“ Laut dem Experten sei dem Täter das Leid der Opfer so wenig bewusst wie die Konsequenzen für das eigene Leben. „Er ahnt im Moment der Tat nicht, dass sein Leben nie wieder so unbelastet sein wird wie vorher.“ «

Und das ist das wirklich schreckliche daran. Selbst wenn der/die TäterIn gefasst wird oder er/sie merkt, dass sich das Leben durch so etwas nicht nur für die Opfer, sondern primär auch das eigene radikal ändert, wird es für die nächsten tatsächlich nicht die geringste Rolle spielen.





Überraschungslesbe

23 03 2008

Haut denke ich so hin. Ich brauchte drei Anläufe. Viel zu viele Fragen. Viel zu viele Leoeinsätze. Mein Englisch ließ mich seine Grenzen erkennen.

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[via]





Gewichtige Fragen

21 03 2008

schokojule wagt es nun auch. Ein neuer Blog, gleich gefüllt mit wichtigen Fragen.

Regenbogenfamilien wollt ihr helfen?





An alle, die es lesen

21 03 2008

Entspannt und ruht Euch aus, die Zeit vergeht ja leider so schnell.
Am Dienstag ruft die Arbeit schon wieder, aber bis dahin habt ihr ja noch etwas mehr als fünfundsiebzig Stunden.

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