Am Wochenende hatte ich es dann endlich mal geschafft. Ich bin durch Jojos Blog nur so durchgerauscht. Selbst wenn die Stories hinter den Zeichnungen mich nicht immer angesprochen haben, so hat mich doch immer die visuelle Umsetzung gefesselt. Er zeichnet sich selbst so verdammt niedlich. Vor allem überzeugen mich aber die zeichnerischen Gefühlsdarstellungen. An diesen kann ich mich, ehrlich gesagt, nicht satt sehen. Ein echt niedlicher Alphablogger.
Bei einer Story musste ich jedoch besonders schmunzel, denn mit der konnte ich mich definitiv und absolut selbst identifizieren und sie entsprechend nachvollziehen, sind wir doch vor ungefähr vier Jahren selbst aus einer Jenaer Platte in eine Wohnung in einem Erfurter Altbau der 30er Jahre gezogen. Ich habe zwar auch mal in einer Erfurter Platte gewohnt, nur musste ich da nie bohren. Als wir damals in Jena die Sockelleisten des Laminats an die Wand gebohrt haben, bin ich mehr als heilfroh gewesen, dass mein Bruder entsprechende Verbindungen hatte und eine Hilti auftreiben konnte. Eine andere Bohrmaschine wäre der Graus gewesen und die Nachbarn hätten uns dafür wohl gelyncht. (Obwohl, zwei Tage Bodenfließen raus hämmern, hat sie auch nicht auf die Barrikaden getrieben)
Was mich an dem Strip aber am meisten überrascht hat, war, wie lange der Mann braucht, um heraus zu finden, wie er die Altbauwand richtig behandelt. Der erste Eintrag zum Thema kam am 11.04.2007.
Die Lösung für das Problem postete er aber fast nebenher erst am 30.05.2007.
Das sind fast anderthalb Monate Erkenntnisgewinn. Irgendwie kann ich allerdings nur schwer glauben, dass ihn diese Weisheit erst nach so langer Zeit getroffen hat. Vor allem nachdem ich gelesen bzw. mir angeschaut habe, wie viel er so bastelt.






Jupp, die fand ich auch super.
Ich sach nur “Indikatorhose” *johl*