Gerade bin ich auf der Suche nach etwas ganz anderem wieder mal über den wohl zur Zeit anhaltenden Papiertonnenstreit
gestolpert. Und unweigerlich drängt sich mir dabei der Gedanke an die verweigert SEROsammlungen
, zu denen die Frösi
munter aufrief, meiner Kindheit auf.
Es ist schon komisch, wie Phänomene in anderem Gewand wiederkehren. Interessant ist aber vor allem der dabei zu beobachtende vermeintliche Bedeutungswechsel. Sammelten wir damals wenn überhaupt, meist fürs Taschengeld und ohne auch nur einen einzigen Gedanken an Umweltschutz, so wird heute möglicherweise das Sammeln auch mit der Umweltschutzbedeutung besetzt. Kommerziell gesammelt wird aber erst, seit es sich auch finanziell zu lohnen scheint. Am Ende geht es dennoch wieder nur um Geld.
Der wirklich vollzogen Wechsel des Szenarios besteht ja eindeutig in der Zielgruppe oder wie auch immer die Papiersammler genannt werden sollten. Heute sind sammelnde Unternehmen, also Erwachsene, die versuchen, damit Geld zu verdienen und nicht sammelnde Kinder, die von Haus zu Haus zogen.
*PTS=Papiertonnenstreit




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