Googles Blogsuche, die ich gestern zwecks Magisterarbeit mal ausprobiert habe, funktioniert für meine Begriffe nur suboptimal. Der Suchbegriff „Regenbogenfamilie“ (Singular) lieferte gestern nur zwei von unzähligen Links, die dann unter dem Begriff „Regenbogenfamilien“ (Plural) zu finden waren. Ja ich weiß, eine Suchmaschine unterscheidet zwischen Singular und Plural, sollte es meiner Meinung nach aber nicht. Egal… Die Pluralanfrage lieferte mir unter anderem diesen Beitrag.

[www.polylog.tv - regenbogenfamilien]
Auch wenn er schon ein paar viele Monate zurück lag, fand ich das ziemlich eindeutige Votingergebnis doch höchst erfreulich, auch wenn es sicher nicht wirklich repräsentativ ist. In die Kommentare, habe ich aus „prioritären“
Gründen nicht hinein geschaut.




In der Tat. Trotzdem bin ich immer wieder entsetzt über dieses homophobe Gewäsch. Plausible Gründe oder Argumente gegen ein Adoptionsrecht für Homosexuelle gabs meines Erachtens kein einziges!
Tja, mit einer plausiblen Argumentation haben diese Ergüsse ja herzlich wenig zu tun. Antworten ist auf so etwas meines Erachtens nach reine Zeitverschwendung.
weitere Ergüsse von Agrajag
„…Aber selbst wenn Schwule grundsätzlich bessere Menschen wären und 5,6 Mal so gut mit Kindern umgehen könnten als Heteros… Warum sollten wir ihnen Kinder schenken? Wenn ich zu blöd bin, selbst eine Million zu verdienen, kommt doch auch keiner auf die Idee, mit eine zu schenken…“
Soo, nun habe ich mir heute die Kommentare durchgelesen. Das ging nur in homöopathischen Dosen.
Agrajag
„Ich finde, homosexuelle Paare sollten dann Kinder adoptieren dürfen, sobald sie selbst welche zeugen können…
Kinder gehören in heterosexuelle Hände. Vorbildfunktion nenn man so was. Zur Fortpflanzung braucht man nun mal Mann und Frau. Wer homosexuelle Neigungen hat, bitte sehr. Aber wir sollten Kinder schon so erziehen, dass sie ermutigt werden, eigene Kinder zu zeugen.“
Das hier war der Beste, aber da waren noch andere knapp hintendran am Überholen.