»statistik bechermethode«
Mit solch einer Anfrage landete wohl gestern jemand hier. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, die Methode funktioniert genauso gut bzw. schlecht, wie der natürliche Weg, vorausgesetzt das Prozedere weicht nicht massiv vom natürlichen ab. Also bei uns liegen zwischen Spenden in die Spritze und Insemination weniger als eine Minute. Lange warten mussten wir nur einmal. Das lag aber eher an den schlecht gewählten Terminen.
Update:
Nachweislich kann sogar eine Zeitspanne von bis zu anderthalb Stunden zwischen Spenden und Inseminieren liegen, eine warme Lagerung vorausgesetzt. Seht mal in den Kommentar von Yvonne.




Ich habe immer vorher ausgiebig telefoniert. Das hat dann schon mal ergeben, ob die Kommunikation klappt. Das persönliche Treffen war dann auch ziemlich locker, da schon einiges am Telefon durchdiskutiert worden ist. Allerdings haben wir uns vorher ein Bild von dem Spender schicken lassen. Das nur als ersten Eindruck. Mit unserem Spender gab es eigentlich kein vorheriges Treffen. Da das erste Treffen auch gleich der erste Versuch war. Zu dem Zeitpunkt hatten wir aber so gut wie alles schon stundenlang am Telefon durchdiskutiert und da hat es perfekt gepasst.
hi…ich will mich jetzt nach meiner regel auch mit einem spender treffen aber irgendwie habe ich da ein bisschen angst vor. davor wie es alles abläuft und so…habt ihr erfahrung?lg
Ich freue mich drauf.
Na dann wird das nicht mein letzter bleiben. So wie ich halt Zeit finde, mit 2 Kids und einer nachtsarbeitenden Frau.
Ja das könnte es wohl werden. Ich vermute ja mittlerweile, dass da jemand in sehr engen heteronormativen Grenzen gefangen ist.
Und liebe DaSi, BloggerInnen freuen sich immer über nette KommentatorInnen.
OK, ich war mir da nicht so sicher. Les heut das erste Mal hier. Hab Euch bei den Kinderwunsch-News gelesen. Das wird dort wohl eine Endlosdiskussion werden.
Achja und danke
Klar hier darf jede/r schreiben. Und herzlichen Glückwunsch.
Ups, darf ich hier überhaupt schreiben?
Ich wollt nur kurz dazwischen werfen, dass es bei uns beim 2. Versuch geklappt hat.
Lg an die Damen
@Yvonne
Du machst mir MUT!
Eine warme Stelle wird sich bei finden.
Im Zweifelsfall ist es der erste Versuch. Es so zu probieren ist allemal besser als den Zyklus ganz sausen zu lassen.
„Spritze an schöner warmer Stelle platziert (im BH)“ –> super!
Toll von euren Erfahrungen zu lesen, das gibt Hoffnung, macht Laune und ist viel besser, als viel zu viel an die stressigen Seiten dieser Logistik zu denken.
Moin zusammen, also unsere Versuche sahen logistisch wie folgt aus: es war passenderweise immer ein Arbeitstag (wir waren auf halber Strecke), als der Eisprung eintrat -> Freundin angerufen das ein Ei springt -> Spender angerufen, gefragt ob es ihm ‘passt’ und Zeit verabredet -> Eispringende nach Hause gefahren und versucht zu entspannen -> Freundin zu Spender gefahren -> wertvolle Fracht an der Haustür vom Spender in kleiner Spritze übernommen -> Spritze an schöner warmer Stelle platziert (im BH) -> grinsend in Vorfreude nach Hause gefahren -> danach in keinster Weise damit gerechnet, dass es geklappt hat.
Als ich unseren „Großen“ abgeholt habe, stand ich auch im Stau und war knappe 1 1/2 Stunden unterwegs – da die Dingerchen aber gut und warm verstaut waren, haben wir uns keine Platte weiter gemacht. War halt nur lustig mit Sperma im BH durch die Landschaft zu geigeln… Meine Freundin hat bei mir jetzt keine Stunde von Tür zu Tür gebraucht.
Zum Thema wo „rein gemacht“: Bei unserem „Großen“ kam die Frage an dem besagten Tag auch auf, wir hatten uns bis dahin keine Gedanken weiter gemacht… Auf die Frage meiner Freundin, ob er ein passendes Gefäßt hat, meinte er nur, dass er weder ein passendes noch ein unpassendes Behältnis hat. Dann kam aber die Idee zuerst einen Pappbecher zu ‘benutzen’ und dann in eine Spritze aufzuziehen.
Das war ein Scherz!
…wobei…
Um Gottes Willen. Da wird sich schon was anderes finden. Ich überlege schon die ganze Zeit..
Dann muss ich mit halt zur Not mitten auf der Autobahn im Stau stehend die Spritze einführen.
Dann haben die Brummifahrer von hoch oben wenigstens was zu glotzen.
Ich weiß, ist aber nicht schlimm.
Meinst Du die Strecke ist unter einer Stunde zu bewältigen. Es könnte etwas eng werden. Kommt halt drauf an, wo er wohnt. Aber da ist ja zur Zeit Dauerbaustelle auf der Autobahn.
@Pat
Du bist plöhöd!
Mutmaßungen machen mich nicht schwanger!
Aber mich halt bei ihm, zumindest beim ersten Mal bechern, nicht gleich häuslich niederlassen. Wenn wir so nach dem 20x
dann vertrauter sind, mag das ja dann gehen.
Ich will unseren Spender nicht zu meinen Eltern nach Haue bestellen. *gehtgarnicht*
Na ja ich würde mal mutmaßen. Ladung 70 km von zu Hause abgeholt und warm gehalten. 30-45 Minuten zurück. Insemination. 2 Wochen später schwanger.
@Yvonne
Nun mal bitte genauer!
Ihr habt die Spende abgeholt und dann zu Hause inseminiert? Wo „rein“ hat der Spender gemacht und wie habt Ihr transportiert?
Wir haben nämlich auch einzelne Male das logistische Problem, das er nicht hier her kommen kann, aber ihm auf den Keks gehen und mir dort die Spritze einführen will ich auch nicht.
Den Kommentar von Schokojule kann ich bestätigen – wir hatten zweimal das unsägliche Glück, beim ersten Versuch schwanger zu werden. Sowohl bei meiner Freundin, als auch bei mir jetzt war diese der Fall. Wir sind uns natürlich des Geschenkes (wir nennen es auch gerne kleines Wunder) mehr als bewußt. Bei uns ist die Zeit aber etwas länger bis zum jeweiligen „Vollzug“ gewesen, es liegen knapp 70 km zwischen unseren Wohnorten, aber ab und zu ist die A5 frei und man ist schnell am Ziel…
Es soll doch wirklich und wahrhaftig Fälle geben, die beim allerersten bechern schwanger geworden sind!
Diese Statistik würde ich dann auch gern unterstützen.
Genauso wie es ja auch beim allerersten Steckkontakt klappen kann.
Würde ich auch so sehen. Die Erfolgschancen sind genauso hoch oder niedrig wie der natürlichen Methode.