Neue Ehen

28 08 2008

Zurück vom Familienurlaub in Tschechien erwartete mich eine Nachricht, die ich mit gemischten Gefühlen aufgenommen habe. Auch wenn ich das so schon vorher vermutet habe, hat es mich doch überrascht, als ich gelesen habe, dass Transsexuelle ihre Ehe nicht aufgeben müssen, um sich den personenstandsrechtlichen Geschlechtswechsel anerkennen zu lassen.

Damit gibt es dann Ehen zwischen Frau und Frau und Mann und Mann. Frau Rampf schreibt dazu:

»Das deutsche Recht anerkennt nun also in bestimmten Fällen auch gleichgeschlechtliche Ehen, die ebenfalls unter Art. 6 Abs. 1 GG fallen.
Das wirft Fragen für die weitere rechtspolitische Entwicklung im Familienrecht auf. Bislang haben deutsche Gerichte betont, dass „die Ehe die Vereinigung eines Mannes mit einer Frau zu einer auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft ist“. Nun gibt es auch Ehen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern. Das kann nicht ohne Konsequenzen für die Bewertung der Lebenspartnerschaften von Lesben und Schwulen bleiben. Es wird Zeit, dass sich der Gesetzgeber zu einer generellen Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare entschließt.
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Tatsächlich betrifft diese Entscheidung eine kleine Gruppe von Menschen, welche aber am Ende genauso gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind, wie unsere. Irgendwie habe ich das so im Hinterkopf, dass ja genau damit argumentiert wurde. Also dass es nur eine ganz kleine Gruppe in der Gesellschaft betrifft und das damit keine großen Veränderungen einhergehen würden.

Solange wir aber auch nicht heiraten dürfen, fühle ich mich nun doppelt diskriminiert. Einmal durch die Rechte der Mehrheit und einmal durch die einer Minderheit. Ich bin gespannt, wann das aufhört. Eigentlich kann es ja nicht sein, dass es nun auch zwei unterschiedliche gleichgeschlechtliche Paarkonstellationen vor dem Gesetz gibt. Wie bitte wird denn das erklärt oder begründet?

Da mit dieser Entscheidung nicht nur eine Ungleichbehandlung einer Minderheit gegenüber einer Mehrheit, sondern nun auch einer Minderheit gegenüber einer Minderheit erfolgt, hoffe ich doch inständig, dass sie den Weg für die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ebnet und die Diskriminierung per Gesetzgeber endlich beendet wird. Meinetwegen können sie es auch anders nennen. Die Rechte aber müssen zwingend die gleichen sein.





Es passiert nichts relevantes

14 08 2008

So lange schon kein Artikel. Eigenartig? Aber wenn frau so Tag für Tag vor dem Rechner sitzt und sich die Finger wund tippt, um irgendwie die Quantitäts- und auch Qualitätsansprüche für die Mgrarbeit zu erreichen, verschwindet die Welt rund herum scheinbar zusehends. Es gibt nicht einmal was, worüber ich mich wirklich aufregen könnte. Nur das Ilseforum bringt da hin und wieder Abwechslung und wirft interessante Fragestellungen auf.





Sommerloch

4 08 2008

Nein da bin ich nicht reingefallen. Aber nach eine lustigen und ereignisreichen Wochenende in Bayern mit Neffen samt Eltern, muss ich nun wieder mein Arbeitspensum für die Magisterarbeit schaffen. Bei der quält mich aber zur zeit eine echt hoffnungslose Einfallslosigkeit. Das ist sehr kontraproduktiv, was die Quantität der Arbeit betrifft. Wenn ich nämlich erst mal die Quantität erreicht habe, ist es für mich kein Problem die Qualität noch anzupassen, aber mit Qualität habe ich die erwartete Quantität schon bei Hausarbeiten immer nur sehr schwer geschafft. Ich stecke also immer noch im Sommerloch, welches sich bei mir Magisterarbeit nennt fest und komme deshalb frustrierender Weise zu kaum etwas anderen. Das stellt für mich, die immer drei Dinge gleichzeitig zu machen gewohnt ist, eine außerordentlich unbefriedigende Situation dar. Ok, ich gebe zu ich habe gerade ein megagroßes Motivationstief und hoffe inständig, dass sich das schnellstmöglich ändert.