Ein Abend und die Unwahrheit

1 10 2008

Neben verschiedenen Besprechungen zum noch diesjährigen Programm und Vorschlägen für das nächstjährigen, gab es viel zu lachen, gutes Essen und gute und interessante Gespräche. Der Abend war toll und nach Hause ging es für mich erst kurz nach Mitternacht.

Interessant fand ich den Bericht über eine Sitzung bei einem thüringischen Arbeitskreis, in welchem scheinbar überwiegend christliche Familienorganisationen vertreten sind. Dort äußerte doch jemand, der nicht einmal den korrekten Titel des hier erwähnten Beratungsführers des LSVD kannte (immerhin wusste er, dass er vom Bund gefördert wurde), dass in diesem Leihmutterschaft propagiert wurde. Gut, dass ich mir gerade diesen Teil gestern beim Arzt zu Gemüte geführt habe.
Ich zitiere der Einfachheit halber mal die Stelle:

»In Deutschland ist – anders als in den USA oder Großbritannien – Leihmutterschaft verboten, d. h. die Übernahme einer Schwangerschaft im Auftrag eines Anderen, ohne dass später von der Frau, die das Baby austrägt, eine „soziale“ Mutterrolle übernommen werden soll. « [via]

Also bitte, propagieren sieht da bei mir ganz anders aus. Tatsachendarstellung sollten allerdings schon erlaubt sein. Aber wer glaubt, braucht ja auch keine Beweise, oder wie war das noch mal?