Reis zur Verpartnerung

8 07 2009

Gleich mal vorne weg. So etwas, wie J. brauche ich erst gar nicht zu schreiben. Mein Schatz schaut hier nur durch Zufall mal rein, wenn überhaupt. Und deshalb gibt zu unserem Hochzeitstag nach dem verflixten siebten Jahr, welches im übrigen grandios war, eine andere Story.

Unsere Verpartnerung war kein großes Ding und eher ein Verwaltungsakt, um meinen Schatz hier behalten zu können. Wir hätten sie beide nicht wirklich haben müssen. Aber da sie uns die Möglichkeit des Zusammenbleibens bot, haben wir es eben getan. Anwesend waren nur eine Freundin und mein Vater. Mehr Leute wollten wir auch nicht (was einigen nicht so sehr gefiel), aber die beiden wollten unbedingt dabei sein und waren zu dem Zeitpunkt auch da. Wir hätten das aber auch locker zu zweit durchziehen können.

Besagte Freundin bestreute uns im Anschluss an die Verpartnerung reichlich mit Reis und ich weiß haargenau, wie ich damals noch dachte: Wozu? Wo sollen denn die vielen Kinder überhaupt her kommen? Kein Gedanke daran, dass wir irgendwann mal welche haben könnten. Das war am 08.07.2002. Und was ist sieben Jahre später. Er hat sich gelohnt. Den Reis meine ich.

Und wieso habe ich mich daran erinnert? Weil ich während einer Recherche für die ILSE hier gelandet bin. Recherchen führen manchmal eben weiter, als frau will. ;-) Manchmal eben auch zu lustigen Erinnerungen.

Das verflixte siebte Jahr hat uns das größte Glück unseres Lebens beschert. Das war schon beim letzten Mal so. Am Beginn des verflixten siebten Jahres unserer Liebe haben wir uns verpartnert, ja auch aus Liebe, aber eben nicht primär. Denn Liebe braucht keine Verpartnerung oder Ehe. Wir wussten auch ohne diesen profanen Akt, dass wir zusammen bleiben würden. Nur der Staat hätte es uns nicht erlaubt. Also mussten wir dagegen steuern. Und das bringt uns noch heute was. Beim Landesjugendamt wurde die Stabilität unserer Beziehung nämlich anhand unseres Verpartnerungstermins gleich am Anfang als gut bewertet.

Wir feiern heute unseres ersten Hochzeitstag zu dritt und ich weiß, dass es wunderschön werden wird. Denn das Leben mit der Frau an meiner Seite und dem kleinen pausbäckigen Engel in unserer Mitte ist etwas, was ich mir nie im Leben auch nur zu erträumen gewagt hätte. Ja wirklich, meine Erwartungen ans Leben waren nach meiner Kindheit herkunftsbedingt sehr sehr niedrig. Regenbogenfamilie


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4 Antworten

10 07 2009
Taso

wir wünschen euch auch alles gute! ich hätte mir, nach meiner kindheit, auch nie erträumen lassen, dass ich eines tages so glücklich sein werde! ihr seid bestimmt eine tolle familie :)

9 07 2009
welcome2ourworld

Schlau :)

8 07 2009
welcome2ourworld

Auch euch beiden alles Gute :) Wusste ja gar nicht, dass unsere Daten so nah beieinander liegen ;)

8 07 2009
Pat

Ich aber, als Ihr Euch verpartnert habt. ;-) Diese Jahr habe ich dann nur auf einen Beitrag von Dir gewartet.

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